Fremdsprachenassistenten

Ausländische Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten unterstützen unsere Lehrkräfte auf Gebieten des Unterrichts, für die sie als „native speaker“ und als Vertreter ihres Landes besonders geeignet sind.
Wir freuen uns jedes Jahr Fremdsprachenassistentinnen oder –assistenten aus verschiedenen Ländern am GSG begrüßen zu können!

Unser Fremdsprachenassistent aus Spanien


Wie heißt du und woher kommst du?
Ich heiße Francisco Martos Moreno und komme aus La Puebla de Cazalla, das sich in der Nähe von Sevilla in Andalusien befindet.

Welche Aufgaben hat ein Fremdsprachenassistent?
Als Fremdsprachenassistent unterstütze ich die Spanischlehrerinnen und -lernenden. Ich kann meine eigenen Erfahrungen aus Spanien einbringen und die Schülerinnen und Schüler vor allem beim Sprechen und bei sprachlichen Fragen unterstützen.

Warum wolltest du als Fremdsprachenassistent arbeiten?
Zunächst wollte ich vor allem Erfahrungen im Lehrberuf sammeln, um zu sehen, ob ich später in diesem Bereich tätig werden möchte. Da ich Deutsch und Englisch studiert habe, bin ich aber natürlich auch nach Deutschland gekommen, um mein Deutsch zu verbessern. Darüber hinaus finde ich es spannend, den deutschen Schulalltag an einem Gymnasium zu erleben.

Warum hast du Deutsch studiert?
Meine Tante hat Deutsch studiert und ist viel gereist. Sie hat mir immer erzählt, wie „cool“ Deutschland ist. Das hat mein Interesse geweckt. Französisch wäre für mich außerdem nicht in Frage gekommen, da ich diese Sprache in der Schule gelernt habe und ihr etwas überdrüssig wurde. Italienisch ist dem Französischen zu ähnlich. Deutsch war dagegen etwas Neues.

Was gefällt dir an Deutschland besonders gut?
Zunächst einmal haben die Spanier und Deutschen sehr verschiedene Haltungen, was ich sehr interessant finde. Das Vorurteil, die Deutschen seien verschlossen, kann ich nicht bestätigen. In NRW gefallen mir vor allem die Vielfalt und die unterschiedlichen Traditionen. Ich finde es z.B. sehr spannend, wie hier Karneval gefeiert wird.

Was ist für dich fremd oder gewöhnungsbedürftig?
Das Wetter! Vielleicht kommt es auch vom besseren Wetter, dass in Spanien mehr Leute als in Deutschland auf der Straße sind und alles etwas „lauter“ ist.
Was hast du bisher für Erfahrungen in Deutschland gesammelt?
Ich habe bereits ein Auslandssemester in München verbracht und war dort am Institut für Übersetzung und Dolmetschen tätig. Ich bin außerdem viel durch das Land und die verschiedenen Bundesländer gereist.

War erwartest du von deinem Auslandsaufenthalt?
Meine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und berufliche Erfahrungen zu sammeln, um mir über meine Zukunftspläne klar zu werden. Ich könnte mir z.B. vorstellen, als Übersetzer in Düsseldorf zu arbeiten.

Connaissez-vous Léa Renard?

Léa Renard ist Fremd-sprachenassistentin aus Poitiers in Frankreich. Sie hat an der Universität in Strasbourg Soziologie studiert und wird bis Mai 2016 am GSG die Fachschaft Französisch unterstützen. Sie hat schon viele Klassen und Kurse kennen gelernt und freut sich darauf, mit den Schülerinnen und Schülern zu arbeiten. Wenn sie nach ihrer angestrebten Promotion nicht an der Universität bleibt, kann sie sich gut vorstellen, auch auf Dauer an einer Schule zu unterrichten. Es sind vor allem zwei Projekte, in denen sie sich engagiert. Zum einen hilft sie bei der Vorbereitung und Durchführung der DELF-Prüfungen, bei denen sie auch als Korrektorin in Düsseldorf eingesetzt ist. Zum anderen ist es ihr Wunsch, eine Theatergruppe zu leiten und ein französisches Theaterstück einzuüben. Theater ist eine ihrer großen Leidenschaften. Léa Renard liebt außerdem die Musik. Sie singt in einem Chor klassische Stücke. Zusammen mit Herrn Firneburg hat sie bereits ein klassisches Konzert des Chores Cantus Cölln in der Kölner Philharmonie besucht. Schnell hat Léa Renard Anschluss gefunden. Sie wohnt in Wuppertal in einer Wohngemeinschaft und die Wuppertaler Kolleginnen und Kollegen unserer Schule nehmen sie abwechselnd mit zur Schule und wieder zurück. In Wuppertal ist sie natürlich schon Schwebebahn gefahren. Mehrfach war sie in Düsseldorf und hat sich dort umgeschaut. Bis Mai hat sie noch genügend Zeit, nicht nur die größeren Städte in NRW, sondern auch die schönen Ecken Velberts kennen zu lernen.
Léa Renard fühlt sich wohl an unserer Schule. Am Tag der offenen Tür hat sie nicht nur im Französischraum Crêpes gebacken, sondern sie hat sich viele Ausstellungen und Aufführungen angeschaut. Sie ist nicht nur mit den Schülerinnen und Schülern, sondern auch mit Eltern in Kontakt gekommen.
Das GSG freut sich sehr darüber, nach zwei Fremdsprachenassistentinnen aus dem englischsprachigen Raum, nun eine Französin hier vor Ort zu haben. Nous souhaitons la bienvenue à Léa Renard!