Europa


Das GSG auf dem Weg zur Europaschule


Die Institution Schule ist ständigen Veränderungen unterzogen, dies ist in Bezug auf das Geschwister-Scholl-Gymnasium nicht nur im baulichen Sinne gemeint, sondern auch im strukturellen und inhaltlichen.

Im Bereich der inhaltlichen und strukturellen Veränderungen gibt es verschiedene Wege: einmal durch Anforderungen, die von außen an die Schule herangetragen werden, wie z.B. das Zentralabitur, aber andererseits auch durch Veränderungen, die aufgrund von engagierten Personen oder Gruppen aus der eigenen Schule heraus angestoßen werden. Die Entwicklung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zur Europaschule ist eine der zuletzt genannten Art.

Über Jahre hinweg haben viele Gruppen: Lehrer, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler an bestimmten Bausteinen dieses Konzepts gearbeitet und teilgenommen, hatten dabei aber nicht das bloße Erfüllen von Anforderungen im Auge, die von außen an die Schule herangetragen wurden, sondern sahen in ihrem Fachbereich bzw. Umfeld die Notwendigkeit oder auch Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern Angebote zu unterbreiten, die über den verpflichtenden Lernstoff hinausgehen, die ihnen viel Spaß, aber auch vertieftes Wissen bzw. weitere Kompetenzen bieten und ihnen somit weitere Entwicklungschancen ermöglichen.

Nachdem sich durch dieses Engagement zahlreiche etablierte Veranstaltungen und Angebote herausgebildet haben, die Jahr für Jahr das Schulleben an unserer Schule bereichern, scheint es an der Zeit, all diese Bausteine zu einem Konzept zusammenzufassen, um auch die Öffentlichkeit darüber zu informieren, welche zusätzlichen Möglichkeiten den GSG-Schülerinnen und Schülern offen stehen. Ferner werden beispielsweise Comeniusprojekte, welche die Zusammenarbeit von Schulen innerhalb der Europäischen Union fördern, finanziell unterstützt, so dass alle am Europaschulkonzept beteiligten Lehrerinnen und Lehrer hoffen, in Zukunft unseren Schülerinnen und Schülern ein noch größeres Spektrum an Angeboten unterbreiten zu können.

Was beinhaltet nun dieses Konzept der Europaschule?

Die verschiedenen Bausteine sollen hier in aller Kürze dargestellt werden. Weitere ausführliche Berichte zu den verschiedenen Veranstaltungen sind in dieser Ausgabe der Schulgemeinde zu finden.

Das Ziel der Europaschule ist es das Interesse an der Vielgestaltigkeit in Europa zu wecken und die Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung europäischer Kompetenzen auf das Leben im vereinten Europa vorzubereiten. Dies geschieht insbesondere dadurch, dass die Mehrsprachigkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert wird, interkulturelle Kompetenzen gestärkt werden und das europäische Engagement gestützt wird.

Zu den Bausteinen des Europaschulkonzeptes gehören.

Obligatorische Kriterien

Ein erweitertes Fremdsprachenangebot:

Neben Englisch, Latein und Französisch kann in der Oberstufe seit dem Schuljahr 2010 /11 auch Spanisch gewählt werden.

Die Angebote des bilingualen Unterrichtszweiges

Internationale Projekte und Partnerschaften

  • Educational Stay in Frinton-on-Sea, England
  • Epals

Teilnahme an europäischen Projekten und Wettbewerben

  • Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“
  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen
  • The Big Challenge
  • Känguru-Wettbewerb der Mathematik
  • Bundeswettbewerb philosophischer Essay
  • Comeniusprojekt: Ein Comeniusprojekt mit den Schulen in Chatellerault (Frankreich) und einer Schule in Pila (Polen) wird bereits eifrig geplant. Möglicherweise beteiligen sich auch noch weitere Schulen an diesem Projekt.

Austauschprogramme

  • Schüleraustausch mit der Bayfield High School Dunedin, Neuseeland
  • Schüleraustausch mit dem Collège George Sand und dem Lycée Branly in Chatellerault, Frankreich

Ermöglichung von Schülerbetriebspraktika im europäischen Ausland

  • in Chattellerault
  • in Frinton
  • auf Eigeninitiative

Vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht

Hierzu wurde ausgehend von den schulinternen Curricula der Fächer: Englisch, Französisch, Spanisch, Erdkunde, Politik, Geschichte und Philosophie ein „Europacurriculum“ entwickelt, welches darlegt, in welchen Stufen die Schülerinnen und Schüler vertieftes Wissen zum Thema Europa erhalten.

Im 2. Halbjahr jedes Schuljahres werden Förderkurse in Englisch, Französisch und Latein für leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler eingerichtet.

Die Fachschaften Latein und Französisch führen in vielen Jahrgangsstufen besondere Aktionstage durch.

Im Bereich der Arbeitsgemeinschaften gibt es viele Gruppierungen, die sich mit englischem Theater bzw. englischen Sketchen beschäftigen.

Es gibt spezielle Angebote im Bereich der Fremdsprachen, z.B. Besuch des France-Mobils

Einbindung einer Fremdsprachenassistentin in das schulische Leben
Hier freuen sich die Englischlehrerinnen und –lehrer, dass Frau Rebecca Davis sie in diesem Jahr unterstützt.

Zusätzliche Kriterien sind

Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer in europa-relevanten Bereichen

z.B. in Bezug auf die Durchführung von Comeniusprojekten

Angebote zum Erwerb internationaler Sprachzertifikate

Hier werden für die französische Sprache Vorbereitungskurse für DELF-Zertifikate und in Kooperation mit dem NEG in der Jahrgangsstufe 12 (2. Halbjahr) ein Vorbereitungskurs für das Cambridge Certificate in Advanced English angeboten.

Angebot des Excellenzlabels Certilingua

In der letzten Sitzung der Schulkonferenz wurde der Beschluss gefasst, dass zum nächstmöglichen Zeitpunkt, dies wäre der 01.04.2012, ein entsprechender Antrag an die Arbeitsgemeinschaft Europaschulen in NRW gestellt werden soll, damit das GSG dann zum Beginn des Schuljahrs 2012 / 2013 hoffentlich den Titel „Europaschule“ tragen darf.


Europacurriculum: Verankerung des Themas Europa in den Fachcurricula am GSG

Richtlinien Erdkunde

Richtlinien Geschichte

Richtlinien Politik/Sozialwissenschaften

Richtlinien Englisch

Richtlinien Französisch

Richtlinien Spanisch

Auslandspraktikum

The Big Challenge

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