Erziehungsvereinbarungen

Schülerinnen und Schüler

  • Da ich selbst mit Respekt behandelt werden möchte, bringe auch ich meinen Mitschülern und Lehrern Respekt entgegen.
  • Ich will selbst von niemandem ausgeschlossen oder rücksichtslos behandelt werden, also verhalte ich mich ebenfalls nicht so.
  • Bei Streitereien bewahre ich Ruhe und versuche die Konflikte friedlich und fair zu lösen, denn nur so können sie wirklich aus der Welt geschafft werden.
  • Zum Unterricht erscheine ich pünktlich und vorbereitet, denn es geht um meine Bildung und darum, was ich in meinem späteren Leben können möchte.
  • Niemand kann alles, daher helfe ich, wo ich kann, aber bitte auch um Hilfe, wenn ich beispielsweise etwas nicht verstehe.
  • Ich gebe bei Misserfolgen und Rückschlägen nicht auf, sondern suche meinen Fehler und mache es besser.
  • Für meine Erfolge und Misserfolge übernehme ich die Verantwortung und dieser will ich durch meine Zuverlässigkeit gerecht werden.
  • Die Einrichtungsgegenstände der Schule, die zur Verfügung gestellten Geräte und die Lernmittel sind uns zur Nutzung anvertraut worden. Ich will verantwortungsvoll damit umgehen, damit sie auch noch von anderen genutzt werden können.
  • Die Hausordnung umfasst die Regeln für uns Schülerinnen und Schüler, die uns das Zusammenleben mit den Lehrern, aber auch untereinander ermöglichen. Ich setze mich mit ihnen auseinander, frage bei Unstimmigkeiten nach und befolge die Regeln, damit ich ein Teil unserer Schulgemeinschaft sein kann.

Eltern

  • Wir erziehen unsere Kinder zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten, denen die Wichtigkeit, Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit des Schulbesuches sowie die dazugehörenden Hausaufgaben selbstverständlich sind.
  • Dabei unterstützen wir sie zuhause mit den notwendigen positiven Rahmenbedingungen und stellen die nötigen Unterrichtsmaterialien bereit.
  • Wenn möglich nehmen wir uns die Zeit, unsere Mitarbeit in den Schulbetrieb einzubringen, an schulischen Veranstaltungen teilzunehmen und unsere Kinder bei der Mitwirkung zu unterstützen.
  • Wir erziehen unsere Kinder dahingehend, einen weltoffenen, toleranten und respektvollen Umgang miteinander zu pflegen.
  • Durch das von uns vermittelte Selbstvertrauen hoffen wir, dass Konflikte gewaltfrei gelöst werden, und bemühen uns, unseren Kindern die entsprechende Zivilcourage mit auf den Weg zu geben.
  • Wir zeigen unseren Kindern den sensiblen Umgang mit den digitalen Medien auf und nehmen an den entsprechenden Informationsveranstaltungen der Schule teil.
  • Jegliche Form von Mobbing lehnen wir ab und unterstützen die Schule mit allen Mitteln bei der Durchführung des Anti-Bullying-Konzeptes.
  • Sollten wir Kenntnis von Fällen wie Mobbing, Alkohol- oder Drogenmissbrauch erlangen, werden wir die Schule umgehend darüber informieren.
  • Wir pflegen eine offene Kommunikation mit der Schulgemeinschaft, besonders mit den Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung.
  • Wir nehmen berechtigte Kritik seitens der Lehrkräfte an und bemühen uns, unser Kind objektiv zu beurteilen.
  • Bei auftretenden Schwierigkeiten versuchen wir, gemeinsam mit der Lehrkraft Lösungen zu finden. Sollte das nicht möglich sein, werden wir ggf. die Schulleitung hinzuziehen.
  • Gleiches gilt für berechtigte Kritik an den Lehrkräften.
  • Über wichtige Ereignisse aus dem Umfeld des Kindes, die gravierende Auswirkungen auf das Verhalten haben können, werden wir die Schule umgehend informieren.
  • Wir wünschen uns in allen Belangen eine offene und zielführende Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern und Eltern und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Lehrerinnen und Lehrer

  • Ich erziehe meine Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen und verantwortlichen Persönlichkeiten. Ich unterstütze sie und helfe ihnen im Sinne ganzheitlicher Bildung beim Ausbau ihrer geistigen, kreativen, emotionalen, sozialen und praktischen Fähigkeiten.
  • Die Schülerinnen und Schüler unterstütze ich auf ihrem Weg zu toleranten und weltoffenen Persönlichkeiten, indem sie durch Unterrichtsinhalte und durch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler andere Positionen, Lebens- und Glaubensrichtungen kennen und akzeptieren lernen.
  • Ich wirke bei meinen Schülerinnen und Schülern darauf hin, Konflikte gewaltfrei zu lösen und im Dialog nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Ich schule die Zivilcourage der Schülerinnen und Schüler. Ich leite sie dazu an, auf Missstände, z.B. intolerantes, respektloses oder herabwürdigendes Verhalten anderen gegenüber zu reagieren oder Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • In meinem Unterricht sorge ich für eine angstfreie und freundliche Lernatmosphäre. Ich fördere auch durch mein eigenes Vorbild einen höflichen und respektvollen Umgang miteinander. Ich schaffe ein Klima der Wertschätzung, indem sowohl Lob und Anerkennung geäußert werden als auch Raum bleibt für Fragen und sachlich vorgetragene Kritik.
  • Ich fördere und fordere meine Schülerinnen und Schüler durch Lernaufgaben, die sich an deren individuellem Lern- und Leistungsstand sowie an den gültigen Bildungsstandards orientieren.
  • Meinen Lerngruppen erkläre ich, nach welchen Kriterien Leistungen beurteilt werden. Ich gebe ihnen Tipps und unterstütze sie dabei, ihre Leistungen zu verbessern.
  • Ich begleite und berate die Eltern im Hinblick auf die schulische und persönliche Entwicklung ihres Kindes. Ich verdeutliche Eltern, Schülerinnen und Schülern den Sinn von Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen.
  • Meine Erziehungsaufgabe nehme ich auch durch vorbildhaftes Verhalten wahr, indem ich z.B. Ordnung halte, Verpflichtungen ernst nehme und Abmachungen einhalte. Mit meinem Gegenüber gehe ich respektvoll um und setze mich kritisch mit meinem eigenen Verhalten auseinander.

Velbert, Januar 2016


Für die Schülerinnen und Schüler (Natascha Petersilie)
Für die Schulleitung (Reinhard Schürmann)
Für die Eltern (Christina Mentz)