Hier finden Sie tagesaktuell alle neue Informationen zum Thema: Umgang mit dem Coronavirus.

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Wir alle erleben im Moment eine schwierige Zeit. Die Sorge um die Gesundheit und die Zukunft prägen das Denken und das Handeln. Wichtige Fragen von Eltern, Schülern und Lehrern in dieser Zeit sind: „Wie wird mit der Leistungsbewertung verfahren?“, „Was ist mit meiner Versetzung?“, „Was wird im Präsenzunterricht gemacht?“. Um möglichst gerecht zu handeln und die Besonderheiten der aktuellen Situation im Blick zu behalten, müssen alle Entscheidungen sorgfältig abgewogen werden, um trotz unklarer Lage die richtigen Wege zu finden. Außerdem ändern sich viele Dinge sehr schnell, sodass es schwerfällt, langfristig zu planen. Deshalb brauchten unsere Entscheidungen zum Unterricht, der Versetzung und allen Formen der Leistungsbewertung Zeit zum Abwägen und rechtliche Absicherung „von oben“.

Die folgenden Entscheidungen beruhen auf der aktuellen Erlass- und Verordnungslage, bezogen auf die speziellen Gegebenheiten des GSG.

Für die Sekundarstufe I (Klassen 5-9) am GSG bedeutet das

in Bezug auf die Leistungsbewertung:

  • Angesichts des wenigen noch verbleibenden Unterrichts wird auf Klassenarbeiten verzichtet.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden unter Berücksichtigung der Halbjahresnote, der bis zur Schulschließung erbrachten Leistungen sowie der noch ausstehenden Unterrichtsstunden, er-gänzt um die aus dem Distanzlernen erworbenen positiven Eindrücke, auch in diesem Schul-jahr benotet.
  • Im Vordergrund des noch zu erteilenden Präsenzunterrichts stehen die Vermittlung von Inhal-ten und der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern, nicht die Leistungsmessung.

in Bezug auf die Versetzung:

  • Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-8 gehen in die nächsthöhere Klasse über.
  • In den Klassen 7-9 gibt es die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung. Diese erfolgt nach Rücksprache mit den Klassenleitungen.
  • Eine freiwillige Wiederholung wird bei der Höchstverweildauer in der Mittelstufe nicht be-rücksichtigt.
  • In der Jahrgangsstufe 9 gilt abweichend die „normale“ notenbasierte Versetzungsregelung. In Fächern, die mit einem Defizit abgeschlossen werden, gibt es die Möglichkeit zu einer Nachprüfung. Hier besteht ausnahmsweise die Option, auch in mehreren Fächern eine Nachprüfung zu absolvieren.
  • Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 sowie deren Eltern werden bei Gefahr einer Nichtver-setzung informiert und durch die Klassenleitung beraten.
  • In der Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6) erfolgt der Übergang von Klasse 5 zu Klasse 6 auch derzeit automatisch, da die Erprobungsstufe als „pädagogische Einheit“ betrachtet wird.
  • Am Ende der Erprobungsstufe (nach Klasse 6) können alle Schülerinnen und Schüler in die Klasse 7 übergehen.
  • Die Erprobungsstufenkonferenz berät dennoch über den Leistungsstand jeder Schülerin und jedes Schülers. Sie kann den Eltern einen Wechsel an eine andere Schule bzw. Schulform empfehlen, wenn davon ausgegangen wird, dass der Schüler/die Schülerin dort besser gefördert werden kann. Die Eltern entscheiden in Absprache, ob sie dem Rat der Schule folgen.

in Bezug auf den Unterricht:

  • Jede Klassenstufe erhält Unterricht in gleichwertigem Umfang.
  • Der Präsenzunterricht in den kommenden Wochen soll auch dazu dienen, den wichtigen Beziehungskontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften zu sichern und damit auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schülergruppen in Zeiten von Corona einzugehen. Zudem soll er dazu beitragen, die Möglichkeiten eines Lernens auf Distanz zu verbessern und entsprechende Grundlagen dafür zu optimieren.

Es ist selbstverständlich, dass wir an allen Stellen, wo es möglich ist, den pädagogischen Spielraum zum Wohl der Schülerinnen und Schüler nutzen werden.

Gabriele Commandeur Fabian Stuhlmann Christine Roland
Schulleitung Erprobungsstufenkoordinator komm. Mittelstufenkoordinatorin