Austauschprogramme

Projektorientierte Partnerschaften und Austauschprogramme

Das GSG bietet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten ins Ausland zu gehen.
Es bestehen projektorientierte Partnerschaften, wie z.B. der jährlich stattfindende Educational Stay in Frinton, Großbritannien (Q1), und die Städtepartnerschaftsprojekte mit Châtellerault (Frankreich), Corby (England), Igoumenitsa (Griechenland) und Pila (Polen).

Des Weiteren gibt es verschiedene Austauschprogramme mit Frankreich, Israel und Neuseeland.
Frankreich: Schüleraustausch mit zwei Partnerschulen in Châtellerault, Frankreich (Collège George Sand und Lycée Branly), Klasse 9
Israel: Schüleraustausch mit der Regional Highschool in Be ́er Tuvia in Israel (EF)
Neuseeland: Schüleraustausch mit der Bayfield High School in Neuseeland seit 2004; seit 2014 als Schüleraustausch auf privater Basis (EF/Q1)

Zudem findet in der EF oder Q1 regelmäßig eine 4-tägige Fahrt nach Paris statt.

Educational Stay in Frinton


Bereits seit dem Jahr 2000 besteht für 30 Schülerinnen und Schüler einmal pro Jahr die Möglichkeit an einem „Educational Stay“ in Frinton-on-Sea (Essex) in England teilzunehmen.

Bei dieser zehntägigen Reise halten sich die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase der Oberstufe als paying guests in ausgewählten Familien auf.
Ziel dieses Aufenthaltes ist es, den Jugendlichen das Alltagsleben, verschiedene Institutionen, aber auch die Kultur und Geschichte Englands in verschiedenen Projekten näher zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, die englische Sprache immer wieder im Gespräch mit Muttersprachlern anwenden zu können.

So stehen ein Treffen mit dem Bürgermeister, mit Vertretern der Polizei und ein Besuch der Sekundarstufe des Tendring Technological College auf dem Programm.

Neben diesen sozialen Begegnungen besucht die Gruppe aber auch Colchester (eine der ältesten römischen Städte Englands mit zahlreichen römischen Überresten).

Zu den weiteren Höhepunkten dieser Reise gehören drei Tagesausflüge nach London. Somit wird sichergestellt, dass die Jugendlichen, die diese Stadt alle aus dem Englischunterricht kennen, sie auch einmal mit ihren unterschiedlichen Facetten in der Realität erleben können.

Deutsch-Französischer Schüleraustausch GSG, Velbert – Collège George Sand und Lycée Edouard Branly, Châtellerault

Der Schüleraustausch mit Schülern des Collège George Sand in Châtellerault, eine der Partnerstädte Velberts, findet ununterbrochen jährlich seit 1987 statt. Seit dem Schuljahr 2009/10 nehmen auch Schüler des Lycée Edouard Branly an dem Austausch teil.
In der Regel fahren im Herbst 20-25 deutsche Schülerinnen und Schüler für 10 Tage nach Châtellerault. Der Rückbesuch der französischen Austauschschüler findet immer im Frühjahr statt.
Die Austauschschüler wohnen jeweils bei der Familie ihres Austauschpartners.
Sie nehmen nach Festlegung der Austauschpaare frühzeitig Kontakt auf, den sie auch in der Zeit zwischen den beiden Begegnungen aufrechterhalten. Nicht selten wird der Kontakt auch nach dem Schuljahr, in dem der Austausch durchgeführt wurde, fortgesetzt. Einige Austauschschüler besuchen sich gegenseitig für jeweils 2-3 Wochen, und zwar in der Regel während der Ferienzeit im Herkunftsland.
Im Schuljahr 2011/12 hat zum ersten Mal ein Schüler des GSG sein zweiwöchiges Betriebspraktikum in Châtellerault durchgeführt. Dieser Schüler hatte im Schuljahr 2010/11 am deutsch-französischen Schüleraustausch teilgenommen.

Die deutschen Schüler werden im Französischunterricht und in einigen besonderen Veranstaltungen sprachlich und interkulturell auf die Begegnung vorbereitet.
Während des Aufenthalts in Frankreich arbeiten die deutschen Schüler in der Zielsprache begleitend an einer Dokumentation über ihre Erfahrungen in den verschiedenen Erfahrungsbereichen (Familie, Schule, geographische, kulturelle Gegebenheiten).
Sie nehmen an zwei oder drei Tagen am Unterricht im Collège oder Lycée teil und lernen dort, abgesehen von Besonderheiten im Schullalltag, auch exemplarisch grundlegende soziale Gegebenheiten Frankreichs kennen. (in besonderem Maße die Integrationsproblematik, da beide Schulen in einem « quartier sensible » liegen).

Neben dem Unterrichtsbesuch sieht das Programm in Frankreich normalerweise den Besuch eines Schlosses an der Loire, eine Besichtigung der Städte Tours, Poitiers und La Rochelle und einen Besuch des Futuroscope vor. Darüber hinaus wird die deutsche Schülergruppe in jedem Jahr im Rathaus von Châtellerault vom Bürgermeister der Stadt Châtellerault empfangen.
Häufig wird auch eine Betriebsbesichtigung oder der Besuch einer Grundschule angeboten.
Gelegentlich wurden bisher auch außergewöhnliche Veranstaltungen besucht, wie z.B. eine Gedenkfeier vor dem Kriegsdenkmal in Châtellerault anlässlich des Waffenstillstands vom 11.11.1918, bei der einige Schülerinnen und Schüler des GSG Texte vorgelesen haben.
Nach Möglichkeit führen die deutschen und französischen Austauschschüler ein gemeinsames Projekt durch, dessen Ergebnisse in schriftlicher oder anderer Form dokumentiert werden. So wurde z.B. gemeinsam ein Film zum Thema „Umweltschutz“ gedreht.

Shalom – Besuch aus Israel


Nachdem im März einige Schülerinnen und Schüler der damaligen EF im Rahmen unseres Israelaustausches Be´er Tuvia besucht haben und durch Israel gereist sind, stand zu Beginn des Schuljahres der Gegenbesuch an. Die israelischen Schülerinnen und Schüler wurden am Montag, dem 20.08., von unseren Schülern und deren Familien herzlich begrüßt. Shalom – Frieden – ist das hebräische Begrüßungswort und der Israelaustausch, den unsere Schule seit diesem Schuljahr in Kooperation mit dem Gymnasium Wülfrath durchführt, leistet einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander von Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen, das ohne persönliche Begegnung nicht möglich ist.
Die israelischen Gäste sollten sich schnell wohl und in den Familien aufgenommen fühlen. Die Willkommensparty am ersten Abend bot Gelegenheit, sich rasch kennen zu lernen. In den folgenden Tagen waren unsere Schülerinnen und Schüler, gemeinsam mit Frau Commandeur und Herrn Möllendorf, viel unterwegs, um ihren israelischen Gastschülern einige der bedeutenden Sehenswürdigkeiten NRWs zu zeigen. Die Alte Synagoge in Essen, der Dom in Köln und das Haus der Geschichte in Bonn waren lohnende Ziele. Das Foto zeigt die Schülerinnen und Schüler beim Besuch der Synagoge, einem Zentrum jüdischer Kultur im Ruhrgebiet. Hier wird erlebbar, dass jüdisches Leben Teil unserer Gesellschaft war und ist – eine wichtige Erfahrung sowohl für unsere als auch für die israelischen Schülerinnen und Schüler.

Am Sonntag, dem 28.08., reisten unsere israelischen Gäste zusammen mit unseren Schülerinnen und Schülern nach Berlin. Drei Tage Berlin reichten gerade aus, einen ersten Eindruck der Stadt zu vermitteln, die historisch, politisch und kulturell so interessant und bedeutsam ist. Neben einer Besichtigung des Reichstages stand der Besuch des Otto-Weidt-Museums auf dem Programm. Otto Weidt tat alles dafür, jüdische Arbeiterinnen und Arbeiter seines Unternehmens vor der Verfolgung und Deportation durch die Nationalsozialisten zu bewahren, und wurde dafür in der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet. Auch der Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen in Oranienburg nördlich von Berlin war für alle ein besonderes und bewegendes Ereignis.
Von Berlin aus kehrten die israelischen Schülerinnen und Schüler nach Israel zurück. Für unsere Schülerinnen und Schüler begann nach einer erlebnisreichen Zeit nun der Schulalltag.
Vivian Hochstein fasst ihren Eindruck so zusammen: Rückblickend war der Besuch der Israelis bei uns in Deutschland eine sehr schöne Zeit. Wir haben uns alle Mühe gegeben, ihnen eine ebenso tolle Zeit zu bereiten, wie wir sie in Israel hatten.“
Auch in diesem Schuljahr fährt wieder eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der EF nach Israel. Die vielen positiven Erfahrungen beim ersten Durchgang unseres Austausches mit Israel tragen dazu bei, dass die Vorfreude auf das nächste Mal schon jetzt zu spüren ist.

Zurück aus Neuseeland


Es sind vor allem die Eindrücke von der Natur, von den vielfältigen Landschaften Neuseelands, die Hanna Boden, Miriam Graß und Jessica Philipsen (alle Q2) von ihrer Reise an das andere Ende der Welt mitgebracht haben. Besonders oft sind sie gewandert, immer wieder auch am Meer entlang, an weißen Stränden, einfach nur Sand unter den Füßen. Aber auch die Berge Neuseelands waren sehr eindrucksvoll. Man musste nicht weit fahren, um unmittelbar in der Natur zu sein und wechselnde Landschaften zu erleben. Vier unvergessliche Wochen haben Hanna, Miriam und Jessica in Dunedin verbracht. Sie haben dort bei ihren Gastschülerinnen gewohnt, die Anfang des Jahres in Velbert zu Besuch waren. Sie haben sie dort zur Schule begleitet und sind mit ihnen in den Unterricht gegangen. Sie haben erfahren, wie viel sie dort vom Unterricht auf Englisch mitbekommen und wie gut sie sich verständigen können. Das Schulsystem in Neuseeland unterscheidet sich von dem in Deutschland. Die Schüler dort haben weniger Fächer und diese dann öfter. Sie können stärker auswählen, welche Fächer sie belegen wollen. In der study-time haben die Schüler nicht nur Zeit zum Lernen, sondern auch zum Lesen. Ein Naturcamp gibt es dort auch, man kann dort beispielsweise lernen, Zelte zu bauen. Die Menschen in Neuseeland leben näher an und in der Natur als bei uns. Zu den interessanten Erfahrungen gehört auch, dass das Wetter ständig wechselt. Man konnte an einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben.
Auch einige der Städte Neuseelands haben Hanna, Miriam und Jessica besichtigt. In Dunedin war vor allem das Otago-Museum interessant. Dort lernten sie viel über Geschichte und Landeskunde. Besonders gefallen haben ihnen ungezählte, vielfarbige und große Schmetterlinge. Die Stadtbesuche haben sie oft mit ihren Gastfamilien gemeinsam gemacht. Besonders Jessicas Gastvater erwies sich auch als Gastfahrer, der die Mädchen gerne durch die Gegend fuhr. Überhaupt sind die Menschen dort sehr aufgeschlossen und gastfreundlich. Unerwarteter Weise konnte man in Neuseeland vielen Deutschen begegnen. Offensichtlich zieht es viele dorthin. Es war einfach nur schön und eindrucksvoll, sagen Hanna, Miriam und Jessica unisono, was für eine Reise!
Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnten, einmal für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen oder dort zu studieren, sagten sie – nach dieser wunderbaren Erfahrung – ja, allerdings nicht für immer.

Kia Ora! Welcome to Germany!

Wir begrüßen herzlich unsere Gäste aus Neuseeland, die Anfang April in Düsseldorf gelandet sind. Drei neuseeländische Schülerinnen der Bayfield High School werden in den kommenden vier Wochen ihre deutschen Gastschülerinnen Hanna Boden, Miriam Grass und Jessica Philipsen aus der Q1 im Unterricht unserer Schule begleiten und den Alltag einer deutschen Familie kennen lernen. Begleitet werden die Schülerinnen von ihrer Deutschlehrerin Frau Franklin, die aus Velbert- Langenberg stammt, und deren Familie.
Wir wünschen der Familie Franklin und den drei Gastschülerinnen schöne und erlebnisreiche Tage in Deutschland!

Die Q1 auf Entdeckungstour in Paris


Vom 22. bis 25. September waren wir mit 23 Schülerinnen und Schülern der Q1 in Paris. Schon bei der Planung und während der Hinfahrt zeigte sich bei allen eine große Vorfreude auf den Besuch der Stadt der Liebe und des Lichts. Für die Französisch lernenden Schülerinnen und Schüler ist die mehrtägige Parisfahrt immer ein Highlight der außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen. Untergebracht waren wir in einem Jugendhotel in zentraler Lage, unweit des Rathauses und 10 Minuten entfernt von Notre Dame. Nachdem wir uns mit unseren Koffern durch den Pariser Verkehr manövriert hatten, konnten wir in unserem Hotel die Zimmer belegen und auf einer ersten Entdeckungstour durch das Marais-Viertel Pariser Luft schnuppern. Abends stand eine Seine-Rundfahrt auf dem Programm, auf der die Schülerinnen und Schüler voller Begeisterung unzählige Fotos von dem romantischen Paris machten. Am nächsten Tag folgten wir den Touristenströmen in der Métro sowie zu Fuß und besichtigten die touristischen Highlights von Paris: Notre Dame, Louvre und Tuileries, Sacré Cœur und Centre Pompidou. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Paris auf „eigene Faust“ zu entdecken. Viele nutzten diese Gelegenheit zu einem Bummel auf den Champs-Élysées. Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam zum Schloss Versailles. Alle waren sehr beeindruckt von der Schönheit und Größe der Anlage und gingen gespannt in das Schloss. Wer wollte, konnte bei königlichem Sonnenschein auch in die Gärten gehen und die besondere Atmosphäre der eaux musicales genießen. Die anschließende Freizeit nutzen manche für einen Besuch des Pariser Hard Rock Cafés auf dem Boulevard Montmarte. Andere zogen es vor, in preisgünstigen Restaurants schon einmal ein Abendessen zu sich zu nehmen. Ein Höhepunkt war dann abends die Besichtigung des Eiffelturms. Nach unzähligen Fotoshootings vom Palais de Chaillot aus ging es zunächst unter den Eiffelturm. Aus Sicherheitsgründen gelangten wir nur nach strengen Kontrollen zu den Aufzügen. Die in ganz Paris unübersehbare Präsenz von Polizei und Militär wurde hier besonders deutlich. Aber sehr schnell überstrahlte der Glanz des leuchtenden und blinkenden Eiffelturms diese Schatten. Es ging hoch hinauf und die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von dem Ausblick auf die Stadt. Am letzten Tag hatten wir vormittags noch Zeit für einen gemütlichen Spaziergang ins Quartier Latin. Über die Île Saint Louis und die Île de la Cité gelangten wir zum Boulevard Saint Michel und dann zum Jardin du Luxembourg. Bei strahlendem Sonnenschein wurden in diesem vielleicht schönsten Park von Paris die letzten Fotos gemacht.